
RIGOLETTO - Opernfestspiele St. Margarethen
Der neue Merker - 09.07.2009 - Peter Skorepa
Singen musste die Statisterie nicht, denn das besorgte der Chor, der logierte in einem Seitenpalazzo gemeinsam mit dem Orchester unter der hörbar kundigen Leitung von Koen Schoots. Die Orchesterleistung beeindruckte diesmal und man konnte aus agogischen und dynamischen Abstufungen und gekonnter Sängerbegleitung schließen, dass dieser Dirigent für das Festival ein Gewinn ist und er seinen Verdi kennt. Und so wurde gerade der letzte Akt, die Gewitterszene und die Ermordung Gildas zu einem packenden Ganzen, da wirkte die Überdynamik aus den Lautsprechern, da blitzte und donnerte es zur aufgewühlten Musik gewaltig und da kam Verdi so richtig zu seinem musikdramatischen Recht.
Kurier - 10.07.2009 - Peter Jarolin
Dafür aber stimmt in St. Margarethen einmal mehr die musikalische Seite. Das liegt auch an Dirigent Koen Schoots - er wird 2010 Musikdirektor der Vereinigten Bühnen Wien - und dem Festspielorchester der Stadt Arad (Rumänien), die Verdis Melodien sicher zum Klingen bringen, die auch für italienisches Flair sorgen und es den Sängern leicht machen.
Kronenzeitung - 10.07.2009 - RN
Fest der Stimmen.....Die musikalische Leitung hat Koen Schoots übernommen der an der Spitze des ausgezeichneten Festspielorchesters der Stadt Arad steht. Eindrucksvoll! Ein Opernhit!
Oberösterreichische Nachrichten - 10.07.2009 - Ludwig Heinrich
Koen Schoots, der designierte musikalische Chef der Vereinigten Bühnen Wien, hat das Orchester zuverlässig im Griff.
KISS ME, KATE - Komische Oper Berlin
RBB Kulturradio - 02.06.2008 - Andreas Göbel
Bewundernswert vor allem aber ist es, wie sich das Orchester der Komischen Oper Berlin, nur verstärkt durch eine Rhythmusgruppe, unter der Leitung von Koen Schoots zur Big Band gewandelt hat; man konnte den Eindruck gewinnen, die Musiker hätten schon immer Musical gespielt. Versetzt angeordnet auf dem rechten Teil der Bühne und in ungewöhnlicher Dienstkleidung, jeder mit einem knallpinken Fes auf dem Kopf, hatte das nichts mehr von einem gewöhnlichen Opernorchester. Das war beste Musicalbegleitung mit Leichtigkeit und Swing, Durchsichtigkeit und Unaufdringlichkeit sowie einer unglaublichen Präzision. Kurz: eine Produktion, bei der alles stimmt. Damit hat die Komische Oper ein Glanzstück herausgebracht, vielleicht sogar ein kleines Musicalwunder.
taz - 02.06.2008 - Brigitte Werneburg
Das Orchester reagierte auf das sichtliche Vergnügen des Publikums, das es - anders als sonst - sehen konnte. Denn es saß zu einem Gutteil auf der Bühne. Auf einer hochgetürmten weißen Showtreppe, die die Hälfte des Raums für sich beanspruchte. Ein genialer Schachzug von Regisseur Barrie Kosky, nicht nur zugunsten der spontanen Orchesterreaktion, die der holländische Dirigent Koen Schoots jedoch stets so im Griff behielt, dass die schlanke Eleganz, mit der er Cole Porter musizierte, nie verloren ging.
Neues Deutschland - 02.06.2008 - Antje Rößler
Auch die Musik versprüht die glitzernde Leichtigkeit von Konfettiregen. Koen Schoots am Pult lässt mit dem Hausorchester der Komischen Oper nicht nur den Drive der Partitur aufleben, sondern auch deren erstaunliche Vielseitigkeit. Da ist weit mehr zu hören als der gängige Swinggesättigte Musical-Sound. Porter bedient sich bei Operette, Wiener Walzer, lateinamerikanischen und orientalischen Klängen ebenso wie bei Kirchenmusik und Renaissance-Tänzen - stets zur treffsicheren Charakterisierung der Bühnensituationen.
Deutschlandradio Kultur - 31.05.2008 - Uwe Friedrich
Das Orchester brilliert in den Swingklassikern unter dem Dirigenten Koen Schoots...
Der Tagesspiegel - 02.06.2008 - Frederik Hanssen
Er (Barrie Kosky) entscheidet sich gegen eine süffigen Orchestersound und für ein Bigband-Arrangement, das dank Koen Schoots befeuerndem Dirigat und der Experimentierfreude seiner Musiker prächtig funktioniert.
BZ - 02.06.2008
Mit Kiss me, Kate hat Berlin endlich das Musical, das es verdient. Einen Riesen-Hit....So viel Jubel gab's in der Oper noch nie...
LA FERMOSA - Deutsche Oper am Rhein, Düsseldorf
Westdeutsche Zeitung - 03.03.2008 - Bettina Trouwborst
Den musikalischen Teppich hat der Ballettchef maßschneidern lassen. Irmin Schmidt, vor 40 Jahren Gründer der Kölner Deutschrockgruppe Can, komponierte, wie ihm geheißen: Unter Verwendung von Konzerten Hans Pfitzners für Violoncello und Orchester erarbeitete er eine eklektizistische Musik, die den Befindlichkeiten der Charaktere nur allzu gerecht wird - von Romantik über expressionistische Dramatik bis Rock und filmische Sounds. Die Düsseldorfer Symphoniker unter Koen Schoots spielten die Komposition in all ihren Kontrasten farbenreich aus.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 04.03.2008 - Rudolf Hermes
Schmidt orientiert sich an den großen Ballettmusiken Strawinskys, hat eine rhythmisch prägnante, harmonisch geschärfte und sehr theatralische Musik geschriebe. Düsseldorfs Symphoniker unter Koen Schoots' Leitung spielen mit so großem Schwung, dass man sich fragt, warum Schmidt nicht gleich auch die Liebesszenen komponieren durfte. Zu diesen spielt das Orchester einen gefühlvollen Pfitzner, wobei Solo-Cellist Nikolaus Trieb mit warmen und vollem Ton gestaltet.
Tanznetz - 04.03.2008 - Marieluise Jeitschko
Mit ordentlich marschtauglichen motorischen Rhythmen, schrillen Streicherpassagen, tosendem Blech, Marimba und Pauken bringt er (Schmidt) die Düsseldorfer Symphoniker unter der cool souveränen Stabführung des Musical-gestählten Koen Schoots ins Schwitzen. Dazu traumhaft schöne, spätromantische lyrische Ausschnitte aus drei Pfitzner-Cellokonzerten.
DRACULA - Musical Festival Graz
musicals - Oktober/November 2007 - Heinz Wallner
Am Pult des 25-köpfigen Orchesters sorgt Koen Schoots, längst so etwas wie ein Spezialist für Frank-Wildhorn-Musicals, in seinen Arrangements und seiner stimmigen Orchestrierung für eine beeindruckende Umsetzung der durchaus vielfältigen, wenn auch reichlich mit Balladen versehene Partitur, wie sie am Broadway nicht besser hätte ausfallen können.
Neue Kronenzeitung - 11 August 2007 - Christoph Hartner
Die Geschichte vom dunklen Graf Dracula, seiner Liebe zur schönen Mina und der getriebenen Jagd von Van Helsing ist europäisches Kulturgut - dennoch schafft es Wildhorn mit seiner Musik in neuen emotionalen Tiefen vorzudringen die so nicht in Worte zu fassen sind. Zu verdanken ist das auch Koen Schoots' Arrangements die das Stück musikalisch verdichten und dem famosen Orchester.
FRANK WILDHORN & FRIENDS - Musical Festival Graz
musicals - Oktober/November 2007 - Ralf Rühmeier
Gut drei Stunden konnte man in Wildhorn-Balladen schwelgen, die opulent von Musical Supervisor Koen Schoots - laut Wildhorn in Europa sein "musikalisches Alter Ego"- orchestriert wurden.
Neue Kronenzeitung - 28. August 2007 - Christoph Hartner
Die Solisten wurden begleitet vom Orchester des Budapester Operettentheaters unter der Leitung von Koen Schoots der Frank Wildhorns Musik die edle Gala-Robe verpasste.
NABUCCO - Opernfestspiele St. Margarethen
Der neue Merker - 20.07.2007 - Renate Riener
Bei Nabucco ist der Chor einer der Hauptdarsteller. Der Akademische Chor der Filarmonica de Stat Arad erledigt sich diese Aufgabe gut, auch die Europasymphonie kann ihren Verdi spielen. Koen Schoots hält das Werk souverän zusammen.
LES MISERABLES - Theater St. Gallen, Premiere am 10.03.2007
musicals - April 2007 - Gunnar Habitz
Um es vorwegzunehmen: Das inzwischen an große Erfolge gewöhnte Premierempublikum war hingerissen von der St. Galler Fassung, die sich auf eine erstklassige Besetzung, eine pfiffige Umsetzung von Bühne und Regie sowie eine herausragende musikalische Leistung stützte. Mit Regisseur Matthias Davids und Bühnenbildner Mathias Fischer-Dieskau setzte man in St. Gallen auf das Team, das vor zwei Jahren an gleicher Stelle bereits die europäische Erstaufführung von Frank Wildhorns "Dracula" umsetzte. Sie lieferten ein absolut überzeugendes Gesamtbild ab, zu dem wesentlich auch der reine Klang des Sinfonieorchesters unter dem Dirigat des musikalischen Leiters Koen Schoots beigetragen hat - ein Genuss!
musicalzentrale - Gaby Meier-Felix
Der absolute Höhepunkt der Inszenierung ist die musikalische Umsetzung der Partitur von Claude-Michel Schönberg. Das Sinfonieorchester St. Gallen spielt unter der Leitung von Koen Schoots mit immensem Feingefühl, imposanter Fülle und absoluter Präzision.
St. Galler Tagblatt - 12.03.2007 - Bettina Kugler
Sänger und Orchester unter der Leitung von Koen Schoots kosten aus was die Partitur von Schönberg zu bieten hat.
DER FREISCHUETZ - Zeltpalast Merzig, Premiere am 30.08.2006
Trierischer Volksfreund - 01.09.2006 - Dieter Lintz
Die Aufführung kulminiert in der Wolfsschlucht-Szene, wo die exzellent spielenden Trierer Philharmoniker den dichten Klangteppich legen für ein Horror-Panoptikum, in dem sich Kriegsgräuel verbinden mit der schlimmsten Hölle - jener im Kopf von Max. Bei Dirigent Koen Schoots stimmt von Anfang an der Zugriff, bleiben die auseinander driftenden Kräfte fest in einer Hand, wird Webers Oper entstaubt, ohne dass sie ihren romantischen Charakter verliert. Vorzügliches Handwerk.
FAME - Zeltpalast Merzig, Premiere am 20.07.2006
Trierischer Volksfreund - 22.07.2006 - Dieter Lintz
Koen Schoots und seine zehnköpfige Band spielen das höchst professionell, vorwärtstreibend, souverän. Und gottlob manchmal sogar mit ein paar Ecken und Kanten. Für Musical Fans ein Muss.
CARMEN - Opernfestspiele St. Margarethen
Pester Lloyd - Budapest 26.07.2005 - E.F.
...Chor und Orchester der alten Theaterstadt Brünn wieder in Bestform und der EU-Kinderchor mit Spaß bei der Sache - am Pult überzeugend Koen Schoots. Bombastisches Finale mit Mord und Totschlag, Stierkampfflair und Feuerwerk. Eine tolle Opernshow bis spät in die burgenländische Nacht hinein...
DRACULA - EUROPÄISCHE ERSTAUFFÜHRUNG - THEATER ST. GALLEN - PREMIERE AM 23.04.2005
Thomas Borchert als Dracula
Der Landbote - Zeitung für die Ostschweiz - 25.04.2005 - Herbert Büttiker
An (dieser) Atmosphäre arbeitet Frank Wildhorns Musik erstaunlich subtil. Sie lässt sich nicht vor den Horror-Karren spannen, entwickelt im Rhythmus zügige Dramatik und konzentriert sich auf die expressive Ballade der Gefühle und Reflexionen. Eine grössere Zahl von Figuren haben so nicht nur ein darstellerisch, sondern auch ein musikalisch intensives Leben...
... Eine grosse und differenziert eingesetzte instrumentale Palette untermalt die Dramatik auf der Bühne, und Koen Schoots versteht es ausgezeichnet, zu koordinieren und alles in Spannung zu halten.
Neue Zürcher Zeitung - 25.04.2005 - Jürg Huber
Die Musik von Frank Wildhorn wird vom Sinfonieorchester St. Gallen unter der Leitung von Koen Schoots gefühlsgeladen gespielt....
Nach einem kurzen Moment der Beklemmung sorgte die Fangemeinde des an der Premiere anwesenden Frank Wildhorn für begeisterten Applaus. Und St. Gallen durfte sich einen Abend lang als musikalischer Mittelpunkt des Abendlandes fühlen.
St. Galler Tagblatt - 25.04.2005 - Tobias Gerosa
Die Musik schwingt sich unter der Leitung von Koen Schoots in ganzer Breite auf. Das Strickmuster der meisten Nummern, die sich von verheltenem Beginn immer weiter steigern, ist kaum zu überhören - auch wenn man sich seiner Wirkung kaum entziehen kann.
Caroline Vasicek als Lucy
Zürcher Oberländer - 25.04.2005
Frank Wildhorn hat eine effektsichere, für St. Gallen von Stefan Klieme neu orchestrierte Musik geschrieben: Gebrauchsmusik eines Komponisten, der den Broadway und seine Ansprüche, aber auch die Musikgeschichte kennt, bald plakativ, bald lyrisch strömend, gelegentlich expressiv ausbrechend, aber auch schmelzend und schmachtend. Das Sinfonieorchester St. Gallen interpretierte diese Musik unter Koen Schoots präzis und klangintensiv.
Thurgauer Zeitung - 26.04.2005 - Gerhard Hellwig
Frank Wildhorns aufpeitschende und sentimentale Musik wurde vom Sinfonieorchester St. Gallen unter Koen Schoots' Leitung entsprechend umgesetzt
www.thatsmusical.de - 15.05.2005 - Stephanie Tatenhorst
Obwohl alle auf der Bühne ihr Bestes geben, ist der Star von „Dracula“ ganz eindeutig die Musik. Das Orchester unter der Leitung von Koen Schoots leistet Großartiges und stiehlt den Sängern auf der Bühne so manches Mal die Show.
Ann Christine Elverum als Mina, Thomas Borchert als Dracula
Pressekonferenz mit Frank Wildhorn - St. Galler Tagblatt - Bettina Kugler
Die letzte Arbeitsprobe auf der von Mathias Fischer-Dieskau entworfene Bühne läuft auf Hochtouren; noch ist Matthias Davids am Regiepult, seiner kreativen Baustelle, unentbehrlich. Zur gleichen Zeit sitzt unten im Theaterfoyer Frank Wildhorn, Komponist des Broadway-Musicals "Dracula", für die Premiere eigens aus New York angereist, und freut sich über die ersten Höreindrücke.
Die mehr auf Synthesizer gestützte Broadwayfassung seines Musicals wurde für die deutschsprachige Erstaufführung neu instrumentiert und für grosse Orchesterbesetzung eingerichtet. Vieles komme dadurch erst richtig zum Tragen, die Musik sei nun reicher an Effekten - und werde auch leidenschaftlicher gespielt. Wildhorn strahlt. "42 Musiker, das wäre in New York schon aus gewerkschaftlichen Gründen nicht möglich". Erst jetzt entspricht sie wirklich Wildhorns Vorstellungen.
Bis kurz vor der Premiere feilt Koen Schoots im Graben an der Orchestrierung. müssen sich die Musiker des St. Galler Sinfonieorchesters auf Änderungen gefasst machen.
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DER HOLZGESCHNITZTE PRINZ (Bartók) & URAUFFÜHRUNG ERDA (Vasks) - BALLETTE VON YOURI VÁMOS - DEUTSCHE OPER AM RHEIN - PREMIERE AM 22.01.2005
Erda
Der neue Merker - 23.01.2005 - Peter Bilsing
Peteris Vasks heißt der zeitgenössische lettische Komponist dieser furiosen und doch zugleich höchst einfühlsamen Musik, die in jeder Note – egal ob in schroffen gewalttätigen Clustern wuchernder Aleatorik oder dem zarten Lamento naiv-schöner Volksweisen – doch stets auch immer den Nerv eines unterdrückten Volkes und die Stimme seines Gewissens proklamiert. Musik, die (wie bei Schostakowitsch) unter die Haut geht, zeitgenössische Musik von exemplarischer Expressivität. Und so ist es auch ein ungeheuerliches Verdienst von Youri Vamos, diese überwältigende Musik (hier: die 2.Sinfonie) an unsere Ohren gebracht zu haben.
Ebenso verdienstvoll ist die grandiose Leistung von Koen Schoots, der die Duisburger Philharmoniker motivierte, in Geist, Würde und Akkuratesse diese Musik zu interpretieren und uns ans Herz zu legen. Wobei ich selten einen Ballettdirigenten erlebt habe, der mit solcher Akribie, Sensibilität und Emotion eine Partitur durchleuchtet hat. Das war mehr als konzertpodiumsreif, und die spontane Geste, seinen Blumenstrauß am Ende ins Orchester zu werfen, war mehr als anerkennende Dankbarkeit für diese Riesenleistung.
Schöner kann Ballett nicht sein; ein wirklich atemberaubender Abend an der Rheinoper von höchstem Anspruch.
Der holzgeschnitzte Prinz
WESTDEUTSCHE ZEITUNG - 24.01.2005 - Bettina Trouwborst
Die Zweite Symphonie des zeitgenössischen lettischen Komponisten beginnt mit einem dramatischen Fortissimo, einer gleißenden Helligkeit, die den Weltenbrand ahnt. [..] Wehmutige Holzbläsersoli heben sich hoffnungsvoll über flirrende Streicherflächen. Überwältigend die Musik von Peteris Vasks, pointiert und einfühlsam gespielt von den Duisburger Philharmoniker unter Koen Schoots.[..] Vasks wuchs im russifizierten Sowjetstaat auf, flüchtete sich in seine Kunst und wurde im unabhängigen Lettland zu einer Symbolfigur nationaler Unbeugsamkeit. Der Schmerz um sein gedemütigtes Volk klingt in jeder Note mit. Dramatische wucht wechselt mit impressionistisch anmutenden Lyrismen
WESTDEUTSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG - 23.01.2005 - Hajo Berns
Die Duisburger Philharmoniker entfalten den Klangreichtum unter Koen Schoots nachhaltig [..] Viel Jubel für einen bewegenden Ballettabend
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SWEENEY TODD - KOMISCHE OPER BERLIN - PREMIERE AM 26.09.2004

OPERNWELT - NOVEMBER 2004 - Eckart Schwinger
...eine ungleich schärfere Erzählweise legt der überaus genau und zugleich sehr glutvoll dirigierende Koen Schoots an den Tag. Da sprühen die Funken der frappierend polystilistischen Musik, schlagen die Strawinskynahen Blitze ein, funkeln die mal makabren (von Weill abgelauschten), mal zauberischen Schmonzetten in wohliger Operettenqualität. Solisten, Chor und Orchester der Komischen Oper sind wieder toll drauf...
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG - 28.09.2004 - Eleonore Büning
...Dirigent Koen Schoots nimmt es mit [diesen] Gratwanderungen zwischen Schreck und Schnulz sehr genau. Er hat so perfekt geprobt, wie es Produkte der leichten Muse allemal brauchen, aber selten genug bekommen. Mit gewagten Tempi und aufrauschender Leidenschaft führt Schoots den exzellenten Chor, das glänzend präsente Orchester der Komischen Oper durch die Partitur. Nichts wackelt, jede Pointe sitzt auf die Sekunde genau.

DER TAGESSPIEGEL - 28.09.2004 - Frederik Hanssen
...das Orchester spielt glänzend unter Koen Schoots, knackig und scharfkantig, in jedem Moment auf der Höhe von Sondheims komplexer eklektischer Musiksprache
DIE WELT - 28.09.2004 - Manuel Brug
...Koen Schoots kitzelt fies und abgefeimt mit dem Orchester das Böse aus der Partitur: Selbst Melodien sind hier das reinste Rattengift
rbb online - Kulturradio - 27.09.2004 - Kai Luehrs-Kaiser
...Großartig auch das Orchester -Dirigent Koen Schoots- das hier schön und luxuriös klingt wie lange nicht mehr
Neues Deutschland - 27.09.2004 - Laura Naumburg
...Koen Schoots dirigiert das Orchester der Komischen Oper Berlin mit dem nötigen dramatischen Gestus, alles wird mit einer Verve gespielt, als handele es sich um Verdis »Macbeth«, mindestens
www.musicalamerica.com - 05.10.2004 - Paul Moor
...The outstanding chorus and alert orchestra conducted by Koen Schoots...
Sondheim did not attend this opening. Pity; I can scarcely conceive of his work's ever having a better one, anywhere
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OPERNHAUS DÜSSELDORF - PREMIERE AM 08.11.2003
WAZ - 11.11.2003 - Hajo Berns
...die Düsseldorfer Symphoniker spielen unter Koen Schoots sehr klangschön.
Rheinische Post - 10.11.2003 - Gesa Pölert
...Delibes Coppelia wird von den Düsseldorfer Symphonikern unter Koen Schoots präzise intoniert
WZ - 10.11.200 - Bettina Trouwborst
...die Düsseldorfer Symphonikern erspüren unter dem Stab von Koen Schoots die Seele der wunderbaren Ballettmusik, ihre zarte Melodik und ihre hintergründigen Tiefen...
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DUISBURGER PHILHARMONIKER -OPEN AIR KONZERT - 2. AUGUST 2003
Rheinische Post - 04.08.2003 - Ingo Hoddick
Mindestens einmal im Jahr begeistern die Duisburger Philharmoniker Tausende von Menschen, von denen ein großer Teil wohl sonst selten oder nie ein klassisches Konzert besucht, oder wie es der moderierende Dirigent Koen Schoots jetzt wieder beim Sommer-Proms-Konzert im Rahmen der langen Kultur-Nacht im Kant-Park sagte: "Auf dieses Orchester kann Duisburg stolz sein!" Rasende Zustimmung von der Menschenmenge auf dem Rasen. "Film & Klassik: Filmklassik" war das Motto, und der zuverlässig blühende Sound und die bodenständigen, doch nie krachledernen und immer detailscharfen Interpretationen des Dirigenten taten ein Übriges.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 04.08.2003 - Rudolf Hermes
Philharmoniker verführen mit Filmhits
....mit stehenden Ovationen feierten Tausende von Besuchern bei der Kulturnacht im Kantpark die Duisburger Philharmoniker.
..den sommerlichen Temperaturen entsprechend entführte das Orchester sein Publikum dann in die sizilianischen Gefilde von "Der Pate". Dirigent Koen Schoots leuchtete die schwermütigen Melodien Nino Rotas geschmackvoll und farbenfroh aus.....
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musicals - Februar/März 2003 - Andreas Luketa
...Ebenfalls schlicht und ergreifend grandios: Das bombastische Orchester! Koen Schoots treibt seine Mannen zu donnernden Orchestersalven voller Drive und Energie an un kreiert so einen vitalen, treibenden Sound, wie er am Broadway nicht hätte ausdrucksvoller klingen können!
Westdeutsche Allgemeine Zeitung - 29.10.2002 - Hajo Berns
Der immer junge Bernstein
....das spannungsgeladene Spiel der unter Koen Schoots zwischen sinfonisch und fetzig auftrumpfenden Duisburger Philharmoniker. Und wenn dann mit als Song verschleierte Arien wie "Somewhere" fast schon Puccini beschworen wird, kann der komfortable Sound eines Sinfonieorchesters in einer Liveaufführung mehr als der Film: musikalisch überwältigen.
Ein Garant für einen spannenden Abend waren die Duisburger Philharmoniker die unter Koen Schoots mächtig fetzten.
Westfälische Rundschau - 02.11.2002 - Rolf Pfeiffer
....vorausgesetzt, es wird überzeugend gespielt und getanzt. So wie hier: Die Duisburger Philharmoniker unter Leitung von Koen Schoots meistern den doch erheblichen dynamischen Umfang von Bernsteins Kompositionen ebenso wie deren Schnelligkeit ohne Probleme.....
Rheinische Post - 18.11.2002 - Sebastian Feldmann
....knackige bestens aufgelegte Duisburger Philharmoniker unter Koen Schoots überzeugte das ausverkaufte Haus, das sich mit vielen Vorhängen, Bravi und Indianergeheul bedankte.
Rheinpfalz - 15.12.2002 - Frank Pommer
Die Tänzer bewegen sich wie Tiere, umkreisen sich in bedrohlichen Gebärden, und selbst dann, wenn eigentlich ein erotisches Knistern zwischen den Geschlechtern spürbar sein sollte, verhalten sich die Figuren so, als wüssten sich nicht wohin mit ihrer ganzen unheilvollen Energie.
Diese hat Bernstein auch seiner Partitur eingeschrieben – und nicht zuletzt diese Ebene hebt die West Side Story heraus aus der Gattung Musical. Elemente der puertoricanischen Volksmusik, des Jazz, Swing hat der Komponist eingeschmolzen zu einer ganz eigenen Musiksprache, die auch alle Ausdrucksformen der E-Musik des 20. Jahrhunderts beherrscht und so grelle Dissonanzen, scharf akzentuierende Rhythmen neben Balladen wie „Maria" oder „Tonight" stellt. Die durch Jazzer verstärkte Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz betonte unter der Leitung von Koen Schoots gerade diese Schärfen und lieferte insgesamt eine hoch motivierte, packende Leistung ab.
Mannheimer Morgen - 16.12.2002 - sd
In jeder Phase der kurzweiligen drei Stunden unterstützt die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Koen Schoots dieses mit großem Jubel aufgenommene Musical, in dem Tanz, Gesang, Schauspielerei und Musik zu einer Einheit verschmelzen.
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THE SCARLET PIMPERNEL - OPERNHAUS HALLE, PREMIERE AM 14.02.2003

mrmusical.de - Marco Reuschel
Der heimliche Star des Premierenabends aber ist Koen Schoots, Dirigent und musikalischer Leiter der Inszenierung, für deren Fassung er auch mitverantwortlich zeichnet. Wie schon bei "Jekyll & Hyde" drückt der gebürtige Holländer auch diesem Wildhorn-Stück wieder seinen persönlichen Stempel auf und vergütet es dabei, ohne ihm seine ursprünglichen Eigenschaften zu rauben. Das Orchester des Opernhauses Halle hält Koen Schoots in jedem Moment des Abends voll in seinem Bann und entlockt ihm so Ohren betörende Höchstleistungen.
Mitteldeutsche Zeitung - 16.02.2003 - Johannes Killyen
Frank Wildhorns und Nan Knightons Musical, das am Broadway Triumphe feierte, ist mehr Mantel- als Degen-Spektakel. Es nutzt die Französische Revolution als Vehikel für große Gefühle und taucht diese in ein Schaumbad aus Klängen. Musiktheater wird hier verlegt in die Traumfabrik Hollywood.
Der Effekt ist, gerade zu Beginn, umwerfend: Was Koen Schoots und das bestechende, unsichtbare Opernorchester da aus Graben und Lautsprechern schicken, drückt einen tief in die Sitze. Man träumt sich in eine Welt hinein, die nur aus Liebesschwüren ("Nun sind wir vereint für alle Zeit") besteht und aus großen Stimmen.
Leipziger Volkszeitung - 20.02.2003 - Rolf Richter
... Koen Schoots treibt das Orchester des Opernhauses zur Höchstform. Da verhuschen auch im großen melodischen Reigen keine Töne und bei den leisen, filigranen Titeln wird präzis und gelöst gespielt.
www.das-musical.de - Jürgen Heimann
...Schoots führt seine klangvolle Streitmacht mit viel Verve, Einfühlungsvermögen und Temperament durch die Partitur. Seine Affinität zu Wildhorn spricht aus jedem Ton. Er gilt als Idealbesetzung, diese abwechslungsreiche und vielschichtige Pop-Operette mit ihren ohrwurmverdächtigen, teils aber auch komplexen Melodieführungen adäquat umzusetzen.
Und über die Cast CD:
www.thatsmusical.de
THE SCARLET PIMPERNEL Deutsche Original Aufnahme (CD des Monats) Ein wahres Paradebeispiel für eine Musical-CD: Die seit langem beste deutschsprachige Musical-Aufnahme! Denn hier stimmt einfach alles: Großes und hervorragend klingendes Orchester, leidenschaftlicher und durchweg perfekter Gesang (besonders hervorzuheben sind Christopher Murray, Ann Christin Elverum und Christoph Goetten in den Hauptrollen), gute Abmischung und und und...! Besonders beeindruckend sind die Titel "Madame Guillotine", "Mitten ins Feuer hinein", "Falke auf der Jagd" oder "Der Scarlet Pimpernel". Zum Großteil ist das sicher mit das Verdienst Koen Schoots, der als Wildhorn-Kenner und Produzent die Fäden zusammenhielt. Das Opernhaus Halle hat sich mit dieser Produktion, die die Broadwayaufnahme bei weitem in den Schatten stellt, in die erste Liga befördert. Ein Muss in jeder Sammlung. Besser heute als morgen kaufen!
Frank Wildhorn zur CD:
To All Involved in the making of our first international recording of the Scarlet Pimpernel,
Bravo! Bravo! You have all done some amazing work here - you have captured the passion and the heart and soul of this piece beautifully. It is done with style and grace and I am humbly in your debt.
Much love, Frank
Nan Knighton zur CD:
I think it is absolutely fantastic! My husband and I listened to it over the weekend and we were both so impressed with the musical choices, the sound, the arrangements and orchestrations. Really, it's a remarkably fine album. I am honored that you did it and thrilled to have copies. My very best to you, Nan Knighton
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Email von Frank Wildhorn
Thank you! Your interpretation of my music is the best!
www.thatsmusical.de - Michael Potthast
Besonderes Lob gilt auch dem "nur" 16-köpfigen Orchester: Man hört es ihm nicht an, dass die Zahl der Musiker im Vergleich zu den Vorgängerproduktionen verkleinert wurde. Unter der musikalischen Leitung Koen Schoots sind die in Wien aus musikalischer Sicht auftauchenden kleinen Mängel erwartungsgemäß wieder ausgebügelt worden: Bei der "Konfrontation" wird hier nicht mehr gehetzt, "Dies ist die Stunde" wird wieder in einem akzeptablen Tempo präsentiert - außerdem fallen hier noch einige Kleinigkeiten wie z.B. die Schluss-Akkordfolge bei der ersten Verwandlung positiv auf.
Yngve Gasoy-Romdal als Dr. Jekyll
Bonner Generalanzeiger - 18.03.2003 - Bernhard Hartmann
Die Musik der Produktion ist live. Das von Koen Schoots dirigierte Orchester spielte nicht nur präzise, sondern transportiert auch Emotionen über die Verstärkeranlage
www.mrmusical.de - Marco Reuschel
Das Superlativ der Spitzenklasse
Die umschmeichelnden Harmonien Frank Wildhorns, die hervorragend abgemischt und in exakt der richtigen Lautstärke wie warme Wellen das Auditorium umspülen, helfen dabei genauso wie optimal auf die Handlung abgestimmte, fast schon brutal eingesetzte Geräusche.
Yngve & Anna Montanaro als Mr. Hyde & Lucy
www.teammusical.de - Jürgen Heimann
Komponist Frank Wildhorn, der als Ehrengast der von Heerscharen an Prominenten besuchten Premierenshow aus den Staaten angereist war, strahlte mit den Produzenten und allen Beteiligten um die Wette. Er, der ja mit "The Scarlet Pimpernel" in Halle derzeit ein weiteres seiner klangvollen Pferdchen laufen hat, zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Umsetzung und Auskleidung seiner Partitur.
Schlussapplaus (in Bremen)
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